Schalom, Salam und Peace für Jerusalem

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Über ein "volles Haus" und einen spannend präsentierten Bilder- und Geschichtenreigen konnte sich das Team vom Bildungswerk Bregenz anlässlich des Pilgerberichtes von Dr. Walter Buder freuen. Der Abend "Auf, nach Jerusalem" wurde für 140 Besucher/innen zu einem kleinen aber intensiven fastenzeitlichen Erlebnis.

Die Geschichte ist sowieso schon spannend. Eine Gruppe von 17 Leuten fährt mir dem Fahrrad von Wien nach Jerusalem und macht 3.712 Kilometer und an die 23.000 Höhenmeter zu Gunsten des Friedens zwischen Israelis und Palästinensern. Bereits in Ungarn (Szigetvar) , dann aber auch in Koratien (Osijek) und Serbien (Novi Sad, Belgrad) kommt es zu Begegnungen mit Frauen und Männern, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Mit viel Energie wird zwischen Wien und Jerusalem "Peacebuilding" (Friedensaufbau) betrieben. Nicht immer sind die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften dabei eine Hilfe, sondern wirken allzuoft durch ihre Zurückhaltung und ihr Schweigen als Hindernis.

"Auf, nach Jerusalem" - in schönen, sprechenden Fotos und interessanten Geschichten von Begegnungen und Ereignissen ließ der Referent die 38 Fahrradreisetage zwischen Ostermontag und Pfingsten 2009 vorbeiziehen. Die Friedensradfahrt führte durch 8 Länder nach Jerusalem hinauf, dem uralten Pilgerziel für Juden, Christen und Muslime aus der ganzen Welt. Jerusalem ist arm und reich zugleich, ein zerrissenes Symbol einer weltumspannenden Sehnsucht nach Einheit, dem das letzte Bild des Vortrages entsprach: Jerusalem, im Licht des aufgehenden Morgens erstrahlend - aber es zieht sich ein Stacheldraht durch das Bild, und nicht nur durch das Bild sondern auch durch die Wirklichkeit, traurig aber wahr!            (I. Heil)

Mehr dazu: www.bildungswerk-bregenz.at

 

 


Von Walter Buder veröffentlicht am 10.03.2010

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Glaubensbildung, Pilgern, Spiritualität, Friedensarbeit

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