CSI-Gebet für verfolgte Christen

Jeden Donnerstag von 18:30 - 19:00 Uhr beten wir in der Erlöserkirche einen Rosenkranz vor dem ausgesetzten Allerheiligsten für verfolgte Christen aus der ganzen Welt. 

Weitere Informationen über verfolgte Christen finden Sie unter www.csi.or.at 

CSI- Gebet: 14.12.2017

Bedrohliche Dinge geschehen: Hungersnöte, Erdbeben, Terror, Verfolgung. Viele male sagte Jesus aber zu seinen Jüngern "Fürchtet euch nicht!". Das gilt auch für uns. Wir sollen frohen Mutes sein! Immanuel = Gott ist mit uns! Lasset uns Beten.

Im Namen des Vaters....

Ägypten: Rechtshilfe für „Abgefallene des Islams“
Anwälteteam in Ägypten setzt sich für Verfolgte ein.
Isolationshaft und Folter

Der Anwalt bearbeitet diskret und geschickt verschiedene Fälle. Seine Erfolgsquote ist hoch. Die Fälle, die er uns schildert, sind schwer zu verdauen. Sind Menschen wirklich in der Lage, einander so viel Böses anzutun? Er schildert den Fall eines jungen Ingenieurs: „Die Behörden erfanden eine Anklage gegen Teremun* und sperrten ihn zwei Jahre ins Gefängnis. Seine Familie wollte nichts mehr von ihm wissen, weil er ein ‚Abgefallener des Islams‘ ist.“ Der Anwalt erklärt, dass es in Ägypten die Angehörigen seien, die die Häftlinge im Gefängnis mit Nahrung und Medikamenten versorgen würden. Dann sagte er leise: „Die Gefängnisbehörden misshandelten Teremun aufs Übelste, weil er Christ wurde. Sie haben ihm seine Rechte verweigert, ihn verbal eingeschüchtert, ihn ohne Grund in Isolationshaft genommen und ihm Schmerzen zugefügt.“

Nichts soll uns ängstigen, nichts uns erschrecken. Alles geht vorüber. Gott allein bleibt der selbe. 

Jesus, den du o Jungfrau, vom Heiligen Geist empfangen hast.

Neubeurteilung des Falls erwirkt

Teremun sei behandelt worden, als wäre er ein Wesen ohne jegliche Daseinsberechtigung. Doch das habe ihn nicht davon abgehalten, seinen christlichen Glauben auch im Gefängnis zu bezeugen, so der Anwalt. Als er frei gekommen sei, habe er wegen seiner Haftzeit keine Arbeitsstelle mehr erhalten. „Doch wir konnten danach beim nächst höheren Gericht eine Neubeurteilung des Falls erwirken. Dieses Gericht befand, dass der Ingenieur zu Unrecht und bei mangelnder Beweislage inhaftiert wurde. Nun konnten wir rückwirkend einen Freispruch erwirken. Dank seinem nun leeren Strafregister fand er wieder Arbeit.“
Bevor wir uns mit einem Gebet vom Anwalt verabschieden, bitten wir ihn: „Wenn du deine Klienten im Gefängnis besuchst, dann richte ihnen bitte aus, dass sie nicht vergessen sind!“ 

Jesus, den du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast.

SAUDI-ARABIEN: Bahnbrechender Besuch – Kardinal mit Brustkreuz

5. Dezember 2017

Riad – Es ist ein historischer Besuch gewesen: Der maronitische Patriarch des Libanon, Kardinal Béchara Boutros Rai, war in Saudi-Arabien – auf offizielle Einladung der Führung in Riad. Der Besuch des Kardinals ist nicht nur in politischer, sondern auch in interreligiöser Hinsicht als historisch zu betrachten.

Saudi-Arabien ist ein streng sunnitisches Königreich, es hütet die heiligen Stätten des Islam – Mekka und Medina – und verbietet die Ausübung anderer Religionen auf seinem Territorium. Selbst das Zeigen von Kreuzen oder der Besitz einer Bibel steht unter Strafe. Umso bemerkenswerter jetzt die Einladung an Kardinal Rai. Sie ist eines der Zeichen der Öffnung, wie sie sich seit einiger Zeit häufen.

Mit König Salman hat der Patriarch nach Angaben der saudischen Nachrichtenagentur über religiöse Toleranz und den Kampf gegen Extremismus gesprochen. Vor allem der letzte Punkt interessiert die Saudis: Sie sind besorgt über den Aufstieg Irans in der Region und wollen verhindern, dass die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon immer mächtiger wird. Dazu suchen sie nun bei der zahlenmäßig starken christlichen Gemeinschaft des Libanon Verbündete.(rund 10% der Gesamtbevölkerung, Anm.) 

Jesus, den du, o Jungfrau, in Bethlehem geboren hast.

P. Rai: „Unser Treffen hat eine Tür geöffnet.“

Am Ende seines Riad-Aufenthaltes ließ der Patriarch durchblicken, dass sich Prinz Mohammed eine Politik der Öffnung gegenüber den Religionen und Kulturen wünscht.  „Unser Treffen in Riad hat eine Tür geöffnet, um in Fragen der Religionsfreiheit weiterzukommen. Fragen der Politik sollte man da zunächst zurückstellen, denn das Klima war sehr gut. Und dort versuchen wir jetzt weiterzumachen.“

Eine Konsequenz des Rai-Besuchs in Riad werde daher die mögliche Gründung eines internationalen Zentrums für den interreligiösen Dialog in Saudi-Arabien sein, in dessen Rahmen Streitfragen behandelt werden können. Der Patriarch ist nach seinem aufsehenerregenden Saudiarabien-Besuch direkt nach Rom gereist, wo er im Gespräch mit Papst Franziskus und der römischen Kurie die für den christlich-islamischen Dialog wichtigen Informationen darlegen wird.
(afp/rv/poi)

Solche Treffen sind ein Hoffnungsschimmer das die Vernunft, sich durchsetzt. Es ist ein guter Anfang.  Alles erreicht der Geduldige, und wer Gott hat, der hat alles. Gott allein genügt. 

Jesus, den du, o Jungfrau, im Tempel aufgopfert hast.

Weihnachten                           Quelle: nach Eva Kramer

Was uns Menschen alle miteinander verbindet ist, dass wir Sehnsucht in uns tragen. Wir spüren sehr wohl die Zerissenheit der Welt um uns herum, erleben das eigene Scheitern und Versagen, sehen täglich Bilder von Krieg, Terror, Verbrechen und Katstrophen in den Medien. Unsere Welt ist alles andere als heil und auch Weihnachten kann diese heile Welt nicht herzaubern.

Gott: Lass die Sehnsucht nach Frieden und Barmherzigkeit in jenen Herzen, die das Heil der Welt in der Vernichtung anderer Menschen sehen,  so stark werden das das Wunder geschieht. Gott: Lass uns nicht Aufgeben für das Gute in der Welt zu beten. Das Gute, das wir tun, macht die Welt um das besser. Anders geht es nicht . Klein und bescheiden, so wie Jesus zur Welt kommt. Wenn Gott zur Welt kommt, geschieht das nicht laut und aufsehenerregend. Wenn Gott zur Welt kommt geschieht das dort wo wir uns für andere einsetzen, für andere, auch für unsere Feinde beten das das Gute zur Entfaltung kommt. Dort wird immer wieder Jesus geboren. Das ist der Platz, der offen und frei ist, der Platz, an dem Menschen spüren, dass sie nicht alleine sind. Weihnachten will uns sagen, Gott meint es gut mit uns. 

Das ist die Krippe, in der Gott zur Welt kommt. Es gibt Leid und Not, das ist Realität.

 Unser Gebet kann nicht alles ungeschehen machen was an Leid geschieht, aber es ist ein guter Anfang. Es lässt Menschen spüren das sie nicht alleine sind. Dieses  Fest kann diese Welt nicht heil machen. Aber es ist ein guter Anfang. 

Wie der Engel im Weihnachtsevangelium sagt: Ehre sie Gott in der Höhe und Friede den Menschen seines Wohlgefallens.

Jesus, den du , o Jungfrau, im Tempel wiedergefunden hast.

Herr, Jesus Christus, Sohn des Vater.......