Liebe Leser,
Es wird gesagt, dass niemand zufällig an diesen Ort in Bosnien und Herzegowina kommt. Das sagte auch der Priester, der am Dienstag morgen die deutschsprachige Messe um 9 Uhr zelebriert hat in der Predigt. Viele waren das erste mal in Medugorje. 

Fast 50 Mitreisende durften am Montag früh mit Pfarrer Thomas den Weg mit dem Bus nach Medugorje beginnen. Die Heilige Messe feierten wir um 14 Uhr in Brezje in der Basilika Maria Hilf. Dieses slowenische Nationalheiligtum hat auch schon Papst Johannes Paul II besucht. 

         

Gegen Mitternacht waren wir dann in Medugorje.
Am Dienstag haben wir das Männerhaus der Gemeinschaft Cenacolo besucht. Zwei Zeugnisse der Bekehrung und der Weg aus der Drogensucht von zwei jungen Männern haben sehr beeindruckt. Welch Freude und Friede von diesen jungen Männern ausgegangen ist!

Auch Amada Rosa Perez, die bei der Woche der Begegnung in Lustenau war, haben wir in Medugorje getroffen.

Am Donnerstag beteten wir den Kreuzweg beim Gang auf dem Kreuzberg. Ein sehr tiefgreifendes Erlebnis.

Ebenso beeindruckend und sehr emotional der Gang auf den Erscheinungsberg am Freitag.

Eine große Überraschung für alle hat sich dann am Freitag Nachmittag ergeben.
Sr. Mechthild von der Familie Mariens, die am Donnerstag Nachmittag einen Vortrag über die Weihe an das makellose Herz Mariens gehalten hat, war es möglich, Sr. Briege McKenna, die ebenfalls in Medugorje war, zu einem Besuch bei unserer Gruppe im Hotel zu bewegen. Pfr. Thomas hatte ja in der Fastenzeit 2017 vor Ostern einen Glaubenskurs mit dem Buch "Wunder geschehen wirklich" von Sr. Briege als Grundlage gemacht. Sie hat einen mitreißenden Vortrag über das Priestertum gehalten und uns alle zum Gebet für die Priester aufgerufen. Ein sehr berührender Nachmittag. Der Vortrag kann hier heruntergeladen werden.

Um den Bogen zu schliessen über den am Anfang erwähnten Zufall an diesem besonderen Ort der Gnade zu sein. Es ist kein Zufall! Die Gottesmutter ruft jeden einzelnen. Und wer es zulässt, dem legt die Gottesmutter auch den Frieden und die Freude ins Herz. Die Sehnsucht im Gebet bei ihr zu sein.

Die besondere Stimmung jeden Abend auf dem riesigen Vorplatz mit tausenden Menschen, zwei Rosenkränze in den verschiedensten Sprachen, eine Heilige Messe mit Predigt, danach eine Stunde Kreuzverehrung, und das alles ohne das Gefühl, wann es endlich fertig ist. Sich einfach nur den Gnaden hingeben, da sein zu dürfen. Und dann am Ende, ohne Hektik sich bis zum Einschlafen wundern, was an diesem Abend alles für Gnaden ausgeschüttet worden sind, und auch selber dabei gewesen zu sein.
Glauben Sie mir, das geht sehr tief ins Herz und berührt.

Der Abend vor dem Abschied in Medugorje.

 

Ein kleiner Reisebericht von mir, verbunden mit dem Danke an alle, die dabei gewesen sind und Gottes Segen bis zu nächsten Fahrt!
Danke an Pius für die schönen Fotos und Pfr. Thomas Sauter für die geistliche Begleitung!
Matthias Schäfer