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Fastenzeit. Zeit der Versöhnung.

Jeder macht mal einen Fehler. Und Fehler werden tagtäglich gemacht, weil wir Menschen eben so sind. Man könnte meinen, das sei nicht so schlimm, doch Fehler hinterlassen nun mal Spuren bei einem selbst und beim Anderen: Spuren von Enttäuschung, Misstrauen oder sogar innere Verletzungen. Die Folge ist oft ein Teufelskreis, aus dem heraus immer neue Kränkungen oder Komplexe, Verletzungen oder Unsicherheiten entstehen, die einen hemmen zu wachsen und letztlich vom Glück des Lebens abhalten.

Glauben und Verzeihen.

Innere Wunden lassen sich nicht so einfach wegwischen. Auch nicht mit einem mehr oder weniger ernst gemeinten „Tschuldigung“. Zwei Haltungen gehören folglich zusammen: Glaube und Verzeihung. Und mit Verzeihen ist gemeint, jemanden aus seiner Schuld zu entlassen bzw. eine Verzeihung anzunehmen. Warum? Glaube kommt nur dann voll zur Entfaltung, wenn man sich durch begangene Fehler nicht blockieren und von Gott entfremden lässt. Und weil der Mensch in der Liebe Gottes Kraft findet, Schuld und begangenes Unrecht nicht zu verdrängen, braucht er den Glauben, damit sich Verzeihung umfassend verwirklicht. An den fünf Abenden des Glaubenskurses möchten wir lernen zu verzeihen und um Verzeihung zu bitten.

Die fünf Sprachen des Verzeihens:

Die Kunst, wieder zueinander zu finden Gary Chapman und Jennifer Thomas, die Autoren von „Die fünf Sprachen der Liebe”, stellen in ihrem Buch fünf konkrete Formen vor, wie Verzeihung funktionieren kann. Und um genau diese verschiedenen Möglichkeiten geht es an den jeweiligen Abenden unseres Glaubenskurses. Doch diese allein zu kennen, ist noch lange nicht die Lösung. Es braucht auch die konkrete Tat des Schrittes hin zum Nächsten und zu Gott. Um Verzeihung und Heilung an sich zu erfahren, bedarf es des Gebetes, der Eucharistie und des Sakramentes der Versöhnung. Wir werden aber auch lernen, die Sprache des Verzeihens mit Gott zu sprechen.

Frei für Ostern

In der Fastenzeit möchten wir uns dieses Jahr ziemlich konkret auf Ostern vorbereiten. Mit der bewussten Anerkennung unserer Fehler, dem Wissen um die Sprache des Verzeihens und einem Glauben, der uns frei werden lässt für das Wirken Gottes.

THEMEN & TERMINE

INFOABEND

Aschermittwoch, 14. Februar 2018
19.30 Uhr Messfeier, anschließend Informationen zum Kurs

6 Freitage in der Fastenzeit, jeweils von 19.30 - 21.30 Uhr

16. Februar 2018 Sich entschuldigen – wozu soll das gut sein? und Das Eingeständnis: „Es tut mir leid.”

hier zum Download

22. Februar 2018 Die Verantwortung: „Es war mein Fehler.“ und Die Wiedergutmachung: „Wie kann ich das wiedergutmachen?”

2. März 2018 Der Sinneswandel: „Es soll nicht wieder vorkommen.” und Die Vergebung: „Willst du mir vergeben?”

8. März 2018 Entschlossen zu verzeihen – Vergeben lernen

16. März 2018 Wir lernen, uns in der Familie zu entschuldigen – Wie Kinder um Verzeihung bitten – Um Verzeihung bittenin der Freundschaft vor der Ehe

22. März 2018 Um Verzeihung bitten am Arbeitsplatz – Sich selbst um Verzeihung bitten – Wenn jeder jeden um Verzeihung bäte?

VORAUSSETZUNGEN -  Keine!
Einfach kommen und ungezwungen mit dabei sein.

ZIEL DES KURSES
Sich selbst, Gott und seinem Nächsten verzeihen lernen!

KURSBEITRAG 12,50 Euro (Buch)