„72 Stunden ohne Kompromiss“ mit Projekten in ganz Vorarlberg

Bereits zum fünften mal fand von Donnerstag 21. bis Sonntag 24. Oktober Österreichs größte Jugendsozialaktion statt. Über 100 Jugendliche engagierten sich freiwillig drei Tage lang in 12 Projekten im Ländle. In ganz Österreich machten rund 5.000 Jugendliche in ca. 400 Einzelaktionen mit.

Kompromissloses Engagement

Egal ob als Gruppe oder Einzelperson, alle die mitmachen wollten durften auch, aber niemand musste. Hoch motiviert legten sich die Jugendlichen „72 Stunden ohne Kompromiss“ ins Zeug, mussten richtig anpacken und bewiesen, dass soziales Engagement auch Spaß machen kann. Ohne Kompromiss deshalb, weil vorab niemand wusste, was auf sie zukommt. Sie erfuhren erst an Ort und Stelle, welche Aufgabe sie innerhalb dieser drei Tage erfüllen sollen.

„72h ist eine gut bemessene Zeit um eine Situation zu erfassen, kreativ einen Plan zur Verbesserung zu entwerfen, diesen umzusetzen und dabei auch Spaß zu haben!“ erzählt Jugendseelsorger Dominik Toplek.

Ein Stück Realität verändern

Heuer gab das „Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ den Schwerpunkt vor. Das ganze Wochenende verbrachten die Jugendlichen in Projekten vom Bodensee bis ins Montafon. Ob es dabei um einen essbaren Waldgarten, einen interkulturellen Frühstücksbrunch, eine Friedensskulptur für Ecuador, einen Tastweg für Jung und Alt oder Renovierungsarbeiten für Räume der Jugend ging, es hieß auf jeden Fall Ärmel hochkrempeln und einen Beitrag leisten um so ein kleines Stück Realität zu verändern.

„72 Stunden ohne Kompromiss“ findet jedes zweite Jahr statt und ist eine Aktion der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ) in Zusammenarbeit mit youngCaritas.at und Hitradio Ö3.

Aktuelle Informationen zu allen Projekten auf: www.72h.at

Von Peter Ionian veröffentlicht am 22.10.2010

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