Rafael Téllez und Imer Gutiérrez vom Projekt FUNARTE, das mit Spenden der Dreikönigsaktion gefördert wird, waren letzte Woche an Vorarlberger Schulen und Pfarren, um von ihrem Projekt und ihrem Land Nicaragua zu erzählen. Nicaragua ist heuer Beispielland der Sternsingeraktion.

FUNARTE, das steckt schon im englischen Namen, ist ein Projekt, das mit Spaß und Kunst zu tun hat. Diesen Spaß an der Kunst vermittelten Rafael und Imer den zahlreichen Schul- und Sternsingerkindern, mit denen sie Malworkshops durchführten. Von Höchst bis Bludenz, von Egg bis Lech. Nachdem die Geschichte „Die stolze Kröte“ vorgelesen worden ist, konnten die Kinder ihrer Inspiration freien Lauf lassen und mit Tempera-Farben auf große A2 Blättern malen.

Was die nicaraguanischen Kinder begeistert, die meist aus schwierigen Verhältnissen (Kinderarbeit, Gewalt) kommen, klappt auch in Vorarlberg. Malen ist Ausdruck für Gefühle und Gedanken und stärkt das Selbstwertgefühl. Das ist einer der pädagogische Ausgangspunkte der Arbeit von FUNARTE. Imer ergänzt: „Wir reflektieren über Themen wie Respekt, Dialog und Toleranz und arbeiten künstlerisch dazu.“

Sie brachten den Kindern außerdem Nicaragua und seine Menschen anhand traditioneller Kleidung, Musikinstrumente und Tiermasken näher. In einer Fragerunde fanden die Schüler auch schnell heraus, dass es in Nicaragua viel heißer ist, als bei uns. Die Frage, wer den Weltrekord für die größte Wandmalerei hält, war natürlich leicht zu beantworten: Nicaragua.

Hier findest du mehr Informationen zum Projekt FUNARTE.