Großer Andrang auf die GruppenleiterInnenschulung der Katholischen Jugend und Jungschar Vorarlberg in Furx und Koblach.
Von Johannes Grabuschnigg
Am Wochenende des 6. – 7. Februar beendeten 38 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 20 Jahren ihre Ausbildung zum Ministranten- bzw. JungschargruppenleiterIn. Die Inhalte der dreiteiligen Schulung erstreckten sich vom spielerischen Lernen mit Kindern bis hin zur didaktischen Aufarbeitung von Themen wie Konflikte, Glaube und Umgang mit Ängsten. Durch dieser ehrenamtliche Tätigkeit erfüllen diese jungen Menschen eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Sie investieren ihre Freizeit in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in ihren Heimatgemeinden.
Freiwilliges Engagement beachtlicht
Jacqueline Hammerer, Vorsitzende der Katholische Jugend und Jungschar ist hocherfreut über den ständigen Zustrom junger Menschen. „Vor allem in der heutigen Zeit, in der freiwilliges Engagement nicht mehr alltäglich ist, ist das besonders beachtlich. Ich sehe die Aufgabe der KJ und Jungschar darin, den Jugendlichen das Handwerkzeug zu geben, ihre Werte und Ideen in kindgerechter Art und Weise zu vermitteln.“, so Hammerer
Auch Jugend- und Jungscharseelsorger Dominik Toplek meint bestärkend: „Ich empfinde den Rahmen, den die GruppenleiterInnen ihren Kindern und Jugendlichen bieten, als äußerst wertvoll. Sie geben den Kindern und Jugendlichen einen Raum, mit Fragen des Glaubens und des Lebens zu experimentieren.“
"Möchte positive Erfahrung weitergeben"
Sebastian Rohner (16) betreut eine Jungschargruppe in Wolfurt. Er hat sich für diese Aufgabe entschieden, da sein eigener KJ Leiter ihn durch die Gestaltung der Gruppenstunden inspiriert hat. Er möchte auf diese weise die positiver Erfahrungen die er selbst gemacht hat, an seine Gruppenmitglieder weitergeben. Das Treffen und der Erfahrungsaustausch mit gleichaltrigen GruppenleiterInnen, die Menge an Ideen für die Gestaltung von Gruppenstunden und die Behandlung von schwierigen Themen waren die inhaltlichen Highlights für Sabrina Eberharter (15) und Katharina Kalb (15) aus Bregenz. Metzler Kathrin (18) aus Egg genoss die Möglichkeit spielerisches Lernen selbst zu erleben, da es ihr nun einfacher fällt, diese Inhalte auch selbst zu Vermitteln.
Von Daniel Furxer veröffentlicht am 17.02.2010

