Brauche ich einen Gott? Brauche ich die Kirche? Wieso muss ich in die Kirche gehen, wenn Gott doch überall ist? Was soll sich an der Kirche ändern? Was hat es für einen Sinn, dass Priester ein zölibatäres Leben führen? Wieso lässt man alles zurück und geht in ein Kloster? Allen Christen begegnen diese Fragen mit Sicherheit des Öfteren. Thomas Erlacher ist Zivildiener bei der Jungen Kirche und geht mit seinem Projekt „Glaube ist gut, Wissen ist besser“ diesen und weiteren interessanten Fragen über Gott, Glaube und Kirche auf den Grund.

Glaube ist gut, Wissen ist besser!

In unserer heutigen Gesellschaft gibt es immer weniger Menschen, die in die Kirche gehen oder an Gott glauben. Und die, die in die Kirche gehen, müssen sich oft Kritik gefallen lassen oder sich zu bestimmten Themen rechtfertigen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns über unsere Religion informieren und uns auch Wissen aneignen. Das schöne beim katholischen Glauben ist, dass wir nicht einfach nur blind glauben müssen, nein, wir sollen uns Gedanken machen und darüber nachdenken und diskutieren. Glauben umfasst sowohl Wissen, als auch Vertrauen: Es geht nicht darum den Katechismus auswendig zu lernen, sondern bewusst in die Beziehung zu Gott zu investieren. Bereits der Hl. Anselm von Canterbury (1033-1109) hat gesagt „Credo, ut intelligam – Ich glaube, um zu verstehen“. Glauben heißt deshalb im Vertrauen zu Jesus wachsen, indem wir über seine Worte nachdenken.

Kurze Fragen, knackige Antworten

Das Projekt „Glaube ist gut, Wissen ist besser“ ist eine Kurzvideoserie, in der Glaubensfragen an Mitglieder der Vorarlberger „Kirchenszene“ gestellt werden. Bischof, Ordensleute, Pastoralassistent/innen, Caritas-Direktor, Seminaristen, etc. beantworten in wenigen Minuten interessante Fragen zum Glauben. Ab dem Frühjahr werden die Kurzvideos in regelmäßigen Abständen auf der Facebookseite der Jungen Kirche Vorarlberg veröffentlicht. Beispielsweise geht Seminarist Daniel Palmanshofer auf die Frage des Zölibates ein, Jugendseelsorger Fabian Jochum erklärt, wozu wir eine Kirche brauchen oder Bischof Benno Elbs spricht über die Liebe Gottes. Die Herausforderung  für die Interviewpartner/innen ist dabei, die Fragen so kurz wie möglich zu beantworten und das Wesentliche auf den Punkt zu bringen.

„Ich hoffe, dass ich mit diesen verschiedenen Kurzvideos den Zuseher/innen nicht nur Wissen über unseren vielseitigen Glauben vermitteln, sondern diese auch zum Nachdenken anregen kann“, so Thomas Erlacher, Leiter des Projekts.

Zur Person

Thomas Erlacher ist Zivildiener bei der Jungen Kirche und auch in seiner Heimatpfarre Gisingen ehrenamtlich engagiert. Durch seinen Kontakt mit Kirche, Glaube und Co sind bei ihm viele Fragen aufgetaucht, deren Antworten bestimmt nicht nur ihn interessieren. Deshalb kam er auf die Idee dieses Kurzfilmprojekt zu starten. In Eigeninitiative und –regie entstanden so mehrere ehrliche Kurzfilme in denen kein Blatt vor den Mund genommen wird.

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