Geflasht von der Stimmung!

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Interview mit Jo, dem Sänger der Punk-Rock Band "Freequency", die diesen Sonntag beim Diözesanen Weltjugendtag in Feldkirch spielt.

Band Freequency"Sie sind jung, sie sind fresh und sie sind angesagter denn je. Nicht nur, dass Freequency aus Ulm sich in den letzten Jahren mit ihrem unverwechselbaren (Punk)Rocksound in die Gehörgänge von unzähligen Fans gespielt haben, jetzt sind sie zudem dort angekommen, wo sie schon längst hingehören: Auf der Überholspur. Nach dem Gewinn der goldenen Triangel für Deutschlands besten Newcomer 2005 und Erfolgen bei großen säkularen Bandwettbewerben sind sie definitiv nicht mehr zu stoppen.

Im Herbst 2008 erschien ihr Knaller-Album "Up for a game, mate?" mit dem sie gerade die Schuppen, Hallen und Bühnen der Republik rocken." (Quelle: www.weltjugendtag.ch) Am Sonntag 14. März spielen sie am Diözesanen Weltjugendtag in Feldkirch. Wir haben mit Jo, dem Sänger der Band gesprochen. Hier findest du das Programm des Diözesanen Weltjugendtags.


Was sind die Inspirationsquellen eurer Musik, wie entstehen eure Lieder?

Meistens inspiriert uns eine persönliche Begegnung mit Freunden, unserer Familie oder anderen Personen. Einen Song ganz uninspiriert zu schreiben, kommt für uns eigentlich nicht in Frage. Denn 0815-Songs gibt es schon genügend. Meistens hat einer von uns eine Idee und die wird dann gemeinsam ausgearbeitet. Insbesondere gelungene Arrangements entstehen eigentlich immer, wenn wir gemeinsam daran arbeiten.

Was wollt ihr den Jugendlichen, die euren Sound hören, mit auf den Weg geben?

Dass ihr Leben einen Unterschied macht. Es stimmt einfach nicht, dass es auf einzelne nicht ankommt und dass man sich immer danach richten muss, was die Masse macht. Gerade in unserer heutigen materialistischen Ego-Welt ist es ein großes Abenteuer, sich nach Jesu Bergpredigt zu richten und wirklich Nächstenliebe zu üben. Ganz ungezwungen und praktisch. Das bringt einen persönlich immer wieder voran. Und macht ganz sicher einen Unterschied.

Welche Erlebnisse hattet ihr dieses Weihnachten beim "Rock to Bethlehem"?

In Bethlehem zu spielen war schon eine Wahnsinns-Erfahrung! Wirklich beeindruckend. Weil wir alle noch nie im Heiligen Land waren, waren wir total geflasht von der Stimmung. Das Leben Jesu wurde an so vielen Stellen greifbar, das hat uns einfach umgehauen! Und als noch ein paar Österreicher dort unten Dialekt gesprochen haben, war unser Glück perfekt! :)


Ihr spielt ja nicht nur in Feldkirch auf dem Diözesanen Weltjugendtag, sondern auch auf dem Schweizer WJT in Gossau. Was ist euer Bezug zum Weltjugentag?

Wir sind konfessionell nicht festgelegt und freuen uns sehr, immer wieder auch katholische Events zu berocken. Auf einem Weltjugendtag waren wir noch nie aber das wird sich ja bald ändern. Die Vorfreude ist riesig!

Was erwartet ihr euch vom WJT in Feldkirch?

Wir freuen uns ganz einfach auf die Begegnungen, weil das wahre Leben nicht Rock ´n Roll ist, sondern Beziehung. Wir hoffen, dass wir angesprochen und herausgefordert werden. Und ganz ehrlich: Wir freuen uns darauf, den österreichischen Dialekt zu hören. Wir lieben diese Sprache!

 


Von Daniel Furxer veröffentlicht am 11.03.2010

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