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Sehen, wo Leben aufbricht
In ihren Herzen „wissen“ es die Jünger: Der Mann, mit dem sie frühmorgens am Seeufer sitzen und essen, ist der ­auferstandene Jesus. Vom Kopf her würden sie aber liebend gerne fragen „Wer bist du?“, damit sie sicher sein können. In diesem Raum dazwischen wächst ihr Glaube, genährt vom gemeinsamen Mahl, vom Erzählen und Deuten des zusammen Erlebten und von der Liebe zueinander.
Barmherzigkeit - auch was für Kirchenräte?
Mehr als 120 Pfarrkirchenrät/innen aus rund 80 Vorarlberger Pfarren diskutierten bei der Pfarrkirchenratstagung über Möglichkeiten und Herausforderungen im "Jahr der Barmherzigkeit". Schauplatz war das Dornbirner Kulturhaus.
Personalentscheidungen für Dornbirn
Dominik Toplek tritt auf Wunsch der pfarrlichen Gremien ab 1. September seinen Dienst als Pfarrer in Dornbirn-Schoren und Dornbirn-Oberdorf an.
Herbeireden eines Notstandes
Die geplante Novellierung des Asylgesetzes löst heftigste Kritik aus. NGOs warnen vor Schnellschüssen, die das Asylgesetz faktisch abschaffen.
Pfarrer German Amann verstorben
Pfarrer German Amann wurde am 20. 5. 1977 in Dornbirn-St. Martin zum Priester geweiht. Von 1977 bis 1982 war er Kaplan in St. Martin, anschließend drei Jahre Kaplan in Wolfurt. Seit dem 1. 9. 1985 bis zu seinem Tod wirkte der Verstorbene als Pfarrer der Pfarre St. Nikolaus in Wolfurt. Für viele Menschen war Pfarrer German Amann Seelsorger, Wegbegleiter, Ratgeber und Freund, für seine eigene Familie wie ein guter Vater. Sein tiefes Gottvertrauen und sein Gespür für die Anliegen der Menschen haben uns allen wohlgetan. Die Totenwache für unseren Pfarrer halten wir am Mittwoch, den 13. April 2016, um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche in Wolfurt. Den Begräbnisgottesdienst mit anschließender Bestattung im Priestergrab feiern wir am Donnerstag, den 14. April 2016, um 14.30 Uhr ebenfalls in der Pfarrkirche in Wolfurt.
904.500 Euro "ersungen"
Endlich sind die Zahlen da: Über 3500 Vorarlberger Sternsinger/innen und 2000 Begleitpersonen sammelten heuer für den Start in ein besseres Leben für Millionen Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Österreichweit waren es sogar rund 16,7 Millionen Euro , die in den Sternsingerkassen für eine gerechte Welt landeten.
Gebet für geistliche Berufungen
1964 führte Papst Paul VI. den „Weltgebetstag für geistliche Berufe“ ein. Seither erinnert die Katholische Kirche jährlich weltweit jeweils am vierten Sonntag der Osterzeit (heuer ist das der 17. April) daran, dass die Sorge um den Nachwuchs und um geistliche Berufungen eine gemeinsame Sorge von Bischöfen, Priestern und Laien darstellt.
Flüchtlingshilfe ist christliche Pflicht
„Wenn wir uns dieser Tage der Flüchtlinge annehmen, dann leben wir Barmherzigkeit. Asylrecht schwächen, heißt christliche Werte in Frage zu stellen", bekräftigt Caritasbischof Benno Elbs anlässlich der Papst Visite auf Lesbos. „Wir alle sind Brüder und Schwestern, wir alle sind Kinder desselben Gottes. Christliche Identität bedeutet als Erstes dem Nächsten begegnen, der schwach ist. Wir müssen sicherstellen, dass diese Werte auch morgen noch gelebt werden. Der Besuch von Papst Franziskus auf der Flüchtlingsinsel Lesbos ist ein deutliches Signal für die Verbundenheit mit schutzsuchenden Menschen“, so Elbs.
Memminger Friedenspreis für Erwin Kräutler
Bischof Erwin Kräutler wird im kommenden September mit dem "Memminger Friedenspreis" ausgezeichnet. Die Jury würdigt damit sein Lebenswerk als Kämpfer für die Rechte indigener Völker.
Notschlafstellen werden geschlossen
Lange haben sie das Bild in Vorarlberg geprägt, nun sind viele der "bettelnden Notreisenden" wieder nach Rumänien zurückgekehrt. Vorübergehend, wie Caritasdirektor Walter Schmolly beim Pressegespräch anlässlich der (lang) geplanten Schließung der Notschlafstellen erklärt. Grund genug für die Vorarlberger Sozialeinrichtungen einen Blick in die Vergangenheit zu werfen - und einen in die Zukunft.
Radio-Gottesdienst aus Lauterach
Der ORF überträgt den Gottesdienst aus Lauterach mit Pfr. Werner Ludescher am Weltgebetstag für geistliche Berufe: 17. April von 10 bis 11 Uhr österreichweit im ORF Regional-Programm Ö2.
Arbogast baut auf und für die Jugend
Das Sonderopfer in den Vorarlberger Pfarren am Sonntag 17. April kommt der Sanierung des Jugendgästehauses in St. Arbogast zugute. Jedes Jahr besuchen 7000 Kinder und Jugendliche das Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast in Götzis. Sie verbringen hier Orientierungs- und Einkehrtage, Ministrant/innen- und Schullandwochen. Das Jugendgästehaus, in dem sie dabei seit Jahrzehnten untergebracht sind, wird noch bis Ende Juni 2016 saniert. Um Arbogast bei der Finanzierung des 1,9 Millionen teuren Projekts zu unterstützen, kommt das vorarlbergweite Sonntagsopfer am 17. April dem Bildungshaus zugute.
Der gute Hirte
Der Gute Hirte, der ein Schaf auf seinen Schultern trägt – das ist eines der ältesten Symbole, wie Jesus bildlich dargestellt wird. Es ist ein sehr vertrautes, fast inniges Miteinander, wie Johannes in seinem Evangelium den Hirten Jesus und seine Herde beschreibt. Niemals würde dieser Hirte auch nur eines seiner Tiere zugrunde gehen lassen. Mehr noch: Der Hirte traut seinen Schafen zu, dass sie die Wölfe, Adler, Löwen und Stiere dieser Welt verändern.
Sportlich für die Menschenrechte
Die Katholische Jugend und Jungschar beteiligt sich gleich bei zwei Projekten bei denen Mobilität und soziales Engagement im Vordergrund stehen. Der „Radius Fahrradwettbewerb“ und die Aktion „Menschenrechte sind olympisch“ haben einige Teilnehmer dazu gewonnen. Und mitmachen ist jederzeit noch möglich - und erwünscht.
Hilfsaktionen für Ecuador laufen an
Schon über 270 Menschen wurden nach den schweren Erdbeben in Ecuador tot geborgen. Wieviele noch unter den Trümmern liegen, wird sich erst in den nächsten Tagen und Wochen herausstellen. Hilfswerke aus dem In- und Ausland haben inzwischen ihre Aktionen gestartet.
Franziskus redet Europa ins Gewissen
Sowohl verbal als auch mit seinem Tun stellt der Papst bei seinem Besuch auf der Insel Lesbos klar, dass Zäune, die Sicherheit bringen, Illusion sind.
Zu Fuß nach Rom fürs Miteinander
Eine außergwöhnliche Art, ihre Anliegen kund zu tun, hat sich die Gruppe um die Schweizerin Hildegard Aepli zum Ziel gesetzt. Sie bringen ihre Anliegen direkt zu Papst Franziskus.
Augenblicke in Göfis
Eine bunte Rolle mit den besten Kurzfilmen der letzten Jahre erwartet Interessierte am 20. April in Göfis. Und diesesmal sind gleich zehn Filme mit von der Partie. Filme, die es im täglichen Kinogeschäft à la Hollywood nicht zu sehen gibt.
Oh, wie schön ist Panama
2,6 Terabyte Daten, 11,5 Millionen Dokumente, 214.000 Briefkastenfirmen - spätestens seit April 2016 hat Panama eine weitere Bedeutung abseits von Janosch erhalten. Finanzminister Hans Jörg Schelling ließ mit der Aussage, Österreich habe "in Bezug auf die Geldwäsche das wahrscheinlich strengste Regime in Europa installiert" aufhören. Nun kontern mehrere NGOs und bescheinigen Österreich im globalen Vergleich beim Kampf gegen Geldwäsche und Steuerbetrug eine eher mittelmäßige Leistung.
Gegen Unmenschlichkeit
„Grundlegende Menschenrechte sind nicht verhandelbar und dürfen jetzt nicht aufs Spiel gesetzt werden“, warnt Caritasdirektor Walter Schmolly vor den Konsequenzen der geplanten Änderung des Asylrechts. Ein Anliegen, das auch von der Plattform "Gegen Unmenschlichkeit" getragen wird, in der gleich elf Organisationen vereint sind. MIt dem Aufruf "Ohne mich - Bitte stimmen Sie dem Asylverschärfungspaket nicht zu" fordern sie zur Unterzeichnung einer Online-Petition auf.
Ein Antivorbild beim FrauenSalon
Hatten Sie schon einmal ein Speeddating mit einer berühmten Persönlichkeit? Die Gäste des 12. FrauenSalons im Bildungshaus Batschuns schon. Gleich acht berühmte Frauen - von Frida Kahlo über Marie Curie und Pippi Langstrumpf bis hin zu Hildegard von Bingen - standen den Frauen rund um ihr Leben Rede und Antwort. Kein Wunder, schließlich lautete das Thema "Frauen - mutig und inspirierend - Speeddating mit Vorbildern".
Und die Wahl fällt auf ...
269.940 VorarlbergerInnen dürfen am kommenden Sonntag bei der Bundespräsidentschaftswahl ihre Stimme abgeben. Zur Wahl stehen bekanntlich sechs Kandidaten. Wer das Rennen macht, wird sich wohl erst Anfang nächster Woche endgültig entscheiden, Experten zufolge dürfte aber zumindest die Wahlbeteiligung wieder steigen. Was die Kandidaten über Religion, Glaube und Lebensqualität denken, lesen Sie hier.
Prinzip "unterwegs"
Versöhntes Leben, Gerechtigkeit, leben im Dienst des Friedens, der Wahrheit, der bedrängten Menschen unserer Welt, das Wahrnehmen von Schöpfungsverantwortung – das Reich Gottes ist ansprechend. Tag für Tag sind die zwei Apostel gemeinsam auf dem Weg zu den Menschen. Sie machen Mut, dabeizubleiben. Auch wenn‘s schwierig werden sollte.
Der Kaplan und das Kinderdorf
Das Vorarlberger Kinderdorf feiert 2016 gleich drei Jubiläen: 65 Jahre seit der Gründung, 40 Jahre seit dem Umzug ins Kinderdorf Kronhalde und 20 Jahre Pflegekinderdienst. Hugo Kleinbrod legte 1951 den Grundstein für das heutige Kinderdorf.
Die Armen - unsere Freunde
Ein "Humanitärer Korridor" für die legale Einreise für Flüchtlinge ist das jüngste Projekt der Gemeinschaft Sant'Egidio. Zwei Mitglieder sind zu Gast in St. Arbogast.
Ein Land auf den Beinen
Hunderte Pilger/innen und Wallfahrer/innen kennen am 1. Mai - dem Landeswallfahrtstag - nur ein Ziel: die Basilika auf dem Rankweiler Liebfrauenberg. Denn dort reißt von morgens um 6 bis spätnachmittags der Pilgerstrom nicht ab. Und das quasi seit dem Jahr 1929.
Bitte, ist hier frei?
Nur 30 Sekunden dauert der neue Werbespot der Initiative "HELFEN. WIE WIR." für Flüchtlinge. Darin spricht Safwan, der aus Syrien geflohen ist, österreichische Lyrik. Ernst Jandl um genau zu sein. "bitte ist hier frei. nein hier ist besetzt. danke". Mehr braucht es vielleicht auch nicht, um auf das Anliegen - zusätzliche Deutschkurse - hinzuweisen: "Sprechen lernt man nur durch Sprechen" .
Völlig falsche Richtung
Die umstrittene Verschärfung des Asylrechts hat am Mittwoch den Nationalrat passiert. Bereits im Vorfeld hatte es Kritik gehagelt, nun haben Katholische Aktion und Caritas diese erneuert. Es sei ein Weg "in die völlig falsche Richtung, daran ändern auch die im letzten Augenblick eingefügten kosmetischen Abänderungen nichts", erklärte die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer. Und auch Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter sprach von einer "Abkehr von humanitärer Tradition".
Denkt nicht mehr an das, was früher war
Für einen nüchtern-ungeschönten Blick auf die gesellschaftliche Wirklichkeit sprach sich Dr. Christian Hennecke, Pastoralamtsleiter der Diözese Hildesheim und Buchautor, beim Priestervormittag am 27. April im Pfarrheim Altenstadt aus. Gleichzeitig warnte er davor, in die „Jordan-Falle“ zu tappen, die meint, dass früher, an den „Fleischtöpfen Ägyptens“ alles besser war. Stattdessen ermutigte er die rund 90 anwesenden Priester, das „Wunder des christlichen Aufbruchs“ wahrzunehmen.
Arbeitswillig, aber arbeitslos
Der 30. April ist der Tag der Arbeitslosen. Und von denen gibt es auch in Vorarlberg leider eine Menge. 3000 VorarlbergerInnen gelten als langzeitarbeitslos, 600 von ihnen haben derzeit in einem sozialen Unternehmen wie AQUA Mühle Vorarlberg, carla der Caritas Vorarlberg, Dornbirner Jugendwerkstätten, Integra Vorarlberg und Kaplan Bonetti Arbeitsprojekte Arbeit gefunden. Mehr Arbeitsplätze wären aber dringend notwendig, betont Verbandssprecherin Benedicte Hämmerle.
Du bist bei mir
Zu wissen, dass eine nahestehende Person bald „gehen“ wird, macht traurig und angstvoll. Es geht aber nicht darum, eine/n Verstorbene/n „endgültig loszulassen“; diesen geliebten Menschen neu, anders geartet als bisher in das eigene Leben hineinzunehmen, das ist das Ziel der Trauerarbeit. Auch Jesus geht und seine Jünger haben Angst. Dennoch wird er weiterhin mit ihnen sein, der Geist Gottes wird ihnen beistehen auf ihrem weiteren Weg.
Machen wir uns auf den Weg
Wallfahren heißt sich aufraffen und mit einem Anliegen auf ein Ziel hin unterwegs sein. Bei der Diözesanwallfahrt am 7. Mai machen sich sieben Busse voll mit Pilger/innen gemeinsam mit Generalvikar Rudolf Bischof auf den Weg nach Maria Einsiedeln.
Offene Stellen
Sie wollen Kirche in Vorarlberg mitgestalten? Dann hätten wir da was für Sie. Zum Beispiel die Leitung der Personalstelle, Kundenbetreuung in der Kirchenbeitragsstelle oder als Mitarbeiter/in für die Bereiche Ehevorbereitung sowie Paar- und Familienbegleitung.
Darf ich bleiben?
Sie kommen in ein fremdes Land mit einer fremden Schrift, Kultur und Sprache zu Menschen, die ihnen fremd sind. Und dabei sind sie noch minderjährig. 205 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) sind derzeit in Vorarlberg untergebracht, berichten VertreterInnen vom Land Vorarlberg, der Bezirkshauptmannschaft, der Caritas und des Institut für Sozialdienste bei einer Pressekonferenz von der aktuellen Lage der jungen Männer im Alter von 14 bis 18 Jahre.
„Seelische“ Renditen
Sie wollten schon immer mal eine Bank (mit-)gründen? Dann haben Sie jetzt die ziemlich einmalige Gelegenheit dazu: Bei der „Bank für Gemeinwohl“. Was steckt dahinter?
Christi Himmelfahrt
Alle Gottesdienste rund um Christi Himmelfahrt in Vorarlberg finden Sie hier. In vielen Pfarren findet am Vorabend von Christi Himmelfahrt eine Flurprozession statt, wo besonders um gutes Wetter und reiche Ernte gebetet wird.
Die Zaunfrage
Ein Zaun bzw. eigentlich ein Loch darin war letzte Woche der Stein des Anstoßes für eine rege Debatte. Der Eisenstädter Bischofs Ägidius Zsifkovics weigerte sich, die Errichtung eines Grenzzaunes auf einem Kirchengrundstück zu erlauben. Die Kirche stehe immer auf Seite des Schwächeren und es widerspreche dem Geist des Evangeliums, einen Zaun zu errichten, so Zsifkovics. Rückendeckung erhält er jetzt nicht nur von der Katholischen Aktion Österreich sondern auch von der Bischofskonferenz.
Wir ernten, was wir säen
Ein Blick hinter die Kulissen von Waffenindustrie, Flüchtlingskrise, Krieg und Terror ermöglicht der ehemalige ZDF-Korrespondent Ulrich Tilgner beim heutigen Gesellschaftspolitischen Stammtisch um 20 Uhr im Kolpinghaus Dornbirn.
Das ist kein Geheimnis
Selten, aber doch manchmal, wird die Frage gestellt: „Bist du Christin, glaubst du an Gott?“ Das zu beantworten ist noch das Leichtere. Schwieriger sind Fragen wie: Warum tust du das? Warum hilfst du dem Menschen? Wieso arbeitest du bei der Kirche? ... „Zeugnis geben“ heißt: Ich soll die Liebe Gottes zu den Menschen für die Menschen erfahrbar und sichtbar machen. Wieso verschämt schweigen oder lange über ausweichende Antworten nachdenken? Ja, ich liebe Gott!
Rufmord in der digitalen Welt
Print-, Radio- und TV-Angebote, Webportale bis hin zu Social Media-Angeboten - wer denkt, dass kirchliche Medienarbeit altmodisch ist, befindet sich auf dem verstaubten Holzweg. Auch Papst Franziskus weist anlässlich des 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 8. Mai auf deren Notwendigkeit hin und fordert einen respektvolleren Umgangston in Politik und Medien
Landesjugendtag Dornbirn 1956
Am 27. Mai 1956 fand der Landesjugendtag der katholischen Jugendorganisationen in Dornbirn statt. Es war dies mit über 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wohl der Kulminationspunkt derartiger Massenveranstaltungen der Nachkriegsjahre.
Mit dem Fahrrad ins Krankenhaus
Mit dem Fahrrad ins Krankenhaus - was in österreichischen Ohren wie ein schlechter Scherz klingt, rettet in Simbabwe Leben. Dort sind (kostenlose) Rettungsautos nämlich schlichtweg unerschwinglich und Ochsenkarren zu langsam. Die Lösung, um eine zeitgerechte Versorgung von Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, liegt in Fahrrad-Ambulanzen - einem überdachten Fahrrad-Anhänge. Finanziert durch die Fahrrad-Aktion der MIVA im Mai.
Ein ganz oranger Tag
Eigentlich kennt man den orangen Sack, der Kleider- und Schuhspenden in sich vereint. Auch die großen Caritas-Container, in denen diese orangen Säcke gesammelt werden, sind keine Unbekannten. Und spätestens seit dem „Orange Day", der am 4. Mai in Dornbirn über die Bühne ging, ist bekannt wofür der orange Sack steht: Für Wiederverwertung, Arbeitsplätze und Umwelt.
Visionär für Europa und die ganze Welt
Papst Franziskus entwarf bei der Karlspreisverleihung das Bild eines neuen europäischen Humanismus. Kardinal Schönborn würdigte seine Rede.
Wenn Terror Alltag ist
Rund ein Prozent der Menschheit befindet sich derzeit auf der Flucht. Und keine Polizei, kein Meer, Grenzen oder Zäune werden sie aufhalten, betont der Journalist und Nahostexperte Ulrich Tilgner beim Gesellschaftspolitischen Stammtisch Anfang dieser Woche in Dornbirn. Was also tun?
Ganz offiziell
Bischof Benno Elbs hat am Montagabend offiziell sein Amt als österreichischer Caritas-Bischof angetreten. Die Amtsübergabe erfolgte im Rahmen der derzeit in Salzburg stattfindenden Caritas-Direktorenkonferenz. Elbs folgt auf Bischof Manfred Scheuer. Der Wechsel wurde bereits bei der Frühjahrsvollversammlung der österreichischen Bischofskonferenz im März beschlossen. Künftig begleitet Elbs als zuständiger Referatsbischof der Bischofskonferenz die Aktivitäten der Caritas.
Der Würfel gibt die Richtung an
Wer kann schon von sich behaupten, ziellos sein zu dürfen? Die zehn Abenteuerlustigen, die beim Projekt „Ziellos zu Fuß“ der Jungen Kirche dabei waren, konnten vier Tage lang ohne schlechtes Gewissen der Ziellosigkeit frönen. Wohin sie der Würfel geführt hat, lesen Sie hier. Und nicht vergessen einen Blick in die Bildergalerie zu werfen!
Gottesdienste an Pfingsten
50 Tage nach Ostern feiern die christlichen Kirchen das Pfingstfest. Alle Gottesdienste an Pfingsten in den Pfarren in Vorarlberg finden Sie hier.
March against Monsanto
Es ist ein Thema, das Menschen weltweit verbindet - am 21. Mai und darüber hinaus. Denn auch heuer gehen sie überall auf der Welt wieder auf die Straße, um „gegen Monsanto, TTIP und Fracking“ friedlich zu demonstrieren. Mehr als 3.000 standen letztes Jahr in Bregenz dafür ein. Und auch heuer machen wieder über 400 Städte in 48 Ländern auf 6 Kontinenten mit. Bregenz inklusive.
Willkommen im Wohnzimmer!
Die Katholische Kirche Vorarlberg macht jetzt auch Hausbesuche? Richtig! Und die Dialoginitiative W'ortwechsel stößt dabei auf hohe Resonanz. Über 50 Gastgeber/innen, 40 Gesprächspartner/innen und 30 Moderator/innen sind ab Pfingstmontag vorarlbergweit im W’ortwechsel-Einsatz.
Als ob Seelen sich berühren
Wie oft Einander-Verstehen auch misslingen mag – weil die Worte fehlen, weil die Sprache schwerfällt oder die Unterschiede zu groß sind. Umso wunderbarer sind jene Augenblicke, in denen sich tiefes Verstehen ereignet. War es damals zu Pfingsten in Jerusalem auch so? Als der Geist Gottes die Ohren der Herzen öffnete und Menschen die richtigen Worte fanden für eine gemeinsame Sprache der Liebe, der Hoffnung und der Zuversicht.
Radio-Gottesdienst aus Raggal
Der ORF überträgt den Gottesdienst aus Raggal mit Pfarrer Bruno Bonetti am Pfingstsonntag von 10 bis 11 Uhr österreichweit live im ORF Regional-Programm Ö2.
Zu Pfingsten in Europa
Gedanken zu Pfingsten von Bischof Benno Elbs. „Was ist mit dir los, humanistisches Europa, du Verfechterin der Menschenrechte, der Demokratie und der Freiheit? Was ist mit dir los, Europa, du Heimat von Dichtern, Philosophen, Künstlern, Musikern, Literaten? Was ist mit dir los, Europa, du Mutter von Völkern und Nationen?“
Einfach nur "frei"
Wo wären wir ohne arbeitsfreien Sonntag? Na, wahrscheinlich am Arbeiten. Oder beim Einkauf. Aber ganz sicher hätten wir nicht so viele Möglichkeiten, gemeinsam mit Familie oder Freunden etwas zu unternehmen - oder religiösen, kulturellen bzw. gesellschaftlichen Interessen nachzugehen. Mit der Kampagne „Sonntag – ein Geschenk des Himmels“ will der Katholische Familienverband im Mai und Juni allen wieder den Wert des arbeitsfreien Sonntags in Erinnerung rufen.
Ist Frieden Glaubenssache?
Seit tausenden von Jahren werden Menschen aufgrund ihres Glaubens verfolgt und angefeindet. Gleichzeitig sehen wir hier bei uns in Europa aktuelle Entwicklungen, wonach verschiedene Gruppen den „Untergang des Christlichen Abendlandes“ befürchten. Ist tatsächlich die Religion der Ursprung allen Übels? Ist ein friedliches Miteinander unterschiedlichster Glaubens- und Lebensentwürfe möglich? Diesen Fragen wurde bei der Podiumsdiskussion „Coexist – Ist Frieden Glaubenssache?“ im Bildungshaus St. Arbogast nachgegangen.
Franz Jägerstätter als Symbol für Zivilcourage
70 PilgerInnen, RadfahrerInnen und WandererInnen machten sich vergangenes Wochenende auf den Weg nach St.Radegund. Die neunte Sternwallfahrt der Katholische Männerbewegung (KMBÖ) fand Mitte Mai im Heimatort von Franz Jägerstätter statt. Diözesanbischof Dr. Benno Elbs begleitete die PilgerInnen aus ganz Österreich.
Pfr. i. R. Peter Bertsch verstorben
Wir beten für unserern Verstorbenen am Donnerstag, den 19. Mai um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Anton im Montafon. Den Trauergottesdienst mit anschließender Beerdigung halten wir am Freitag, den 20. Mai um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Anton im Montafon. Nach seiner Priesterweihe 1959 war er Kaplan in Lech am Arlberg, anschließend sieben Jahre Pfarrer in Klösterle, Langen und Stuben. Am 15. 9. 1967 übernahm er die Pfarre St. Anton im Montafon und Gantschier.
Und sie bildet sich doch weiter!
Manchmal wird der Katholischen Kirche mit all ihren Hirten ja nachgesagt, dass sie sich nicht weiterbilde(n). Davon, wie Personalentwicklung für Priester und pastorale MitarbeiterInnen aussieht, können Sie sich hier ein Bild machen.
EDV-Unterricht in Afrika
Die 20-jährige Annika Moz verbrachte von Oktober 2015 bis März 2016 für die Aktion „Bruder und Schwester in Not“ einen Hilfseinsatz in einer Mädchenschule in Nkhamenya (Malawi). Was sie dort erlebt hat, wie ihr EDV-Unterricht mit den fünfzig Schülerinnen war und ihre Eindrücke sowie Erlebnisse lesen Sie hier.
Religionen auf der Spur
Um die religiöse Vielfalt vor unserer Haustür kennenzulernen und damit einen Beitrag zu einem friedlichen und respektvollen Miteinander der Religionen in unserer Gesellschaft zu leisten, haben sich die ReligionslehrerInnen des Bundesgymnasium Blumenstraße am 9. Mai 2016 mit allen 3. Klassen auf den Weg zu den Bregenzer Gebetsstätten von Christentum und Islam gemacht.
Familien für Familien
Wo gibt es in unserer Nähe den besten Spielplatz? Was tun, wenn mein Kind am Wochenende krank wird? Fragen wie diese sind für Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, oft gar nicht so leicht zu beantworten. Da ist man froh, wenn man eine kompetente Ansprechperson - oder noch besser: eine ganze Ansprechfamilie hat." Familien für Familien" heißt das neue Integrationsprojekt für Flüchtlingsfamilien. Quasi von (einheimischen) Familien für (in Österreich neue) Familien.
Leuchtende Bilder
Haben Sie samstagabend schon was vor? Jetzt schon! Ein Spaziergang rund um Vorarlbergs Kirchen offenbart nämlich leuchtende Bilder. Und genau so heißt auch das Projekt, das in 31 Kirchen Vorarlbergs bis Anfang Juli 2016 mit über 40 Veranstaltungen Spannendes offenbart.
Der Herr hat mich gerufen
Es ist wohltuende Gewissheit: Ich bin kein Produkt des Zufalls, nicht hineingeworfen in die Welt. Mag auch meine Geschichte im Dunkeln liegen, so darf ich doch vertrauen, dass am Anfang meines Lebens Gott ist. „Der Herr hat mich geschaffen“, heißt es im Buch der Sprüche. Er trägt und hält mich alle Zeit
Wie wählen?
Die Bundespräsidentenwahl stellt manche vor schwierige Fragen. Univ. Prof. Willibald Sandler nennt Kritierien zur Entscheidungshilfe.
Interkulturelle Wanderung
Auf die Spuren der Barmherzigkeit in den Weltreligionen machen sich Pilgernde am 4. und 5. Juni entlang des "Weg der Menschlichkeit". Mitpilgern ist möglich!
Totalitäre Klänge
Die Johanniterkirche in Feldkirch zeigt eine raumgreifende Soundinstallation des Vorarlbergers Karl Salzmann (Jahrgang 1979). Im KirchenBlatt-Interview erzählt er über seine Beweggründe, diese „totalitären Klänge“ zu platzieren.
„In Gedanken bei den Opfern“
Bischof Benno Elbs ist tief betroffen von den Gewalttaten der vergangenen Nacht in Nenzing, die Leid und Trauer über so viele Menschen gebracht haben.
Gott zu den Menschen tragen
Zeiten und Orte der Gottesdienste und Prozessionen in Vorarlberg am Hochfest Fronleichnam finden Sie hier.
Österreich zusammenführen
Nach der Wahl wünscht sich Kardinal Christoph Schönborn, dass der neue Bundespräsident das Land zusammenführe. Er appelliert an die Verantwortung aller, diesen Prozess zu unterstüzen und das Einende vor das Trennende zu stellen.
Pfarrer i. R. Fridl Fitz verstorben
Mit viel Freude und Verständnis hat er mit den Menschen gelebt, gefeiert, getrauert und Trost gespendet. Ein Herzensanliegen war ihm die Begleitung der Jugendlichen und Kinder im Religionsunerricht und im Ministrantendienst. In den Pfarren St. Leopold Hatlerdorf Dornbirn und ab 1982 in St. Georg Lauterach hat er insgesamt 41 Jahre als Seelsorger gewirkt.
Viel Arbeit, viel Erfolg
2015 war ein arbeitsintensives Geschäftsjahr für die Kaplan Bonetti Sozialwerke - und das nicht nur aufgrund der erfolgreichen ISO-Zertifizierung. Mit knapp 9500 Stunden leisteten die Sozialarbeiter nämlich so viele Beratungs- und Betreuungsstunden wie noch nie. 125 Personen, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr, nutzten die Notschlafstellen der Wohnprojekte. Gegen Jahresende starteten die Arbeitsprojekte eine betriebliche Gesundheitsförderung.
Das Leben in allen Facetten feiern
Das Dasein feiern und dabei nicht verschweigen, wo dieses Leben auch (zunehmend) bedroht ist – das trifft die „Woche für das Leben“ in ihrem Kern. Heuer findet sie vom 29. Mai bis zum 5. Juni statt und mit dabei sind die Katholische Kirche Vorarlberg, der Vorarlberger Familienverband, die Aktion Leben und der Verein Miriam.
Worte können Wunder wirken
Sonntagslesungen: Jesus kommt in ein Dorf und heilt. In seiner Nähe wird ein Mensch heil. Ein Wunder? Wie viele Menschen gibt es, in deren Umgebung Menschen wachsen dürfen und sich aufrichten. „Sprich nur ein Wort“, sagt der Hauptmann zu Jesus. Worte können stärken zu neuem Leben. Der Diener des Hauptmanns darf am eigenen Leib diese Erfahrung machen.
Schockierendes aus erster Hand
In zehn Wochen geht in Rio de Janeiro das sportliche Großereignis über die Bühne - die Olympischen Sommerspiele. Bei einer Kinderpressekonferenz wurde Rio de Janeiro mit all seinen Schattenseiten "zu uns" gebracht, denn zwei Kinder berichteten, was sich für sie alles verändert hat. Angefangen beim Wasser, das krank macht über Polizisten, die Kinder schlagen bis hin zum stinkenden Müll, der auf der Straße liegen bleibt.
25.000 Stunden für die Menschen da
Wirklich beeindruckende Zahlen hat Hospiz Vorarlberg im Rahmen des Jahresberichts vorgelegt. 25.312 Einsatzstunden - 33.071 ehrenamtlich geleistete Stunden - 212 Frauen und Männer, die sich hier engagieren - 1.015 Einsatzstunden leistete Hospiz für Kinder... Fakten wie diese belegen, wie wichtig das Angebot von Hospiz Vorarlberg ist - damit Sterben nicht aus dem Leben ausgeklammert, sondern ihm ein Stück Normalität gegeben wird.
LICHT GESTALTEN
Jazz, Literatur und Tanz vereinen sich bei der Veranstaltung zu den “Leuchtenden Bildern” zu einem kunstvollen Ganzen. Am 1. Juni im vorarlberg.museum in Bregenz.
Schweigeminute für Nenzing in allen Pfarren
In den kommenden Sonntagsgottesdiensten wird in allen Pfarren der Opfer von Nenzing gedacht. Bischof Benno Elbs selbst nimmt an der Gedenkfeier am Freitag in Nenzing teil.
Wege in die Zukunft
Der denkbar knappe Wahlausgang hat in den vergangenen Tagen die Gemüter erregt. Gerade deshalb betont Bischof Benno Elbs in seinen Gedanken zum Sonntag, wie wichtig das gemeinsame Bauen an einer Zukunft für uns alle ist - und bringt dabei auch ein ungewöhnliches Vorbild ins Spiel.
Gut angekommen
Ein halbes Jahr leben die 37 jungen Flüchtlinge nun in Bregenz, im ehemaligen Schülerheim. Sie haben bereits erste Wurzeln geschlagen, in die Sprache und Kultur, vor allem aber haben sie Kontakte geknüpft, die für alle bereichernd sind.
Und nun? Integration!
Die Quartierskrise von gestern werde die Integrationskrise von morgen, warnt Caritas-Präsident Michael Landau angesichts zehntausender Asylanträge nichts zu tun. Neben der bereits fixierten zusätzlichen Milliarde Euro im Budget für das Heer und der Milliarde für die Polizei sollte es auch dringend eine Milliarde für Integration geben. Landau tritt dabei für ein "großes Ankommen in der Gesellschaft" ein - und das geschieht indem die Flüchtlinge ""ihre Kompetenzen ergänzen, um so selbst einen Beitrag in der Gesellschaft leisten zu können".
Neue Leitung für St. Arbogast
Ab Herbst 2016 hat das Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast mit Daniel Mutschlechner, derzeit Geschäftsführer der Messe Dornbirn, einen neuen Leiter, der die Tradition und den Geist des Hauses weiterführen wird. Josef Kittinger selbst, der das Bildungshaus seit 27 Jahren leitet, wechselt in den Ruhestand.
2016 ist besonders tödlich
Es ist erst neun Monate her, dass das Foto des ertrunkenen dreijährigen Flüchtlingsjungen Alan Kurdi als Symbol der humanitären Katastrophe um die Welt ging. Und schon damals setzte das Bild Diskussionen über den Umgang mit Flüchtlingen in Gang. Vergangene Woche sind nun erneut 880 Flüchtlinge bei Schiffsunglücken im Mittelmeer ertrunken. "Das Sterben im Mittelmeer muss ein Ende haben!", appelliert die Caritas erneut an die Regierung etwas zu tun. Zum Beispiel mit einer koordinierten Seerettung.
Über die turbulente „Abreise“ eines Altars
Die Meldung des vorarlberg museums lässt aufhorchen: Der gotische Flügelaltar aus der Agathakirche auf dem Christberg kehrt nach Vorarlberg zurück. Ein Blick ins Archiv berichtet von seiner turbulenten „Abreise“.
W'ortwechsel Freudenhaus
Bislang fand der W'ortwechsel ja meist im heimischen Wohnzimmer oder in einer Bibliothek statt. Nun wechselt die Dialoginitiative am 10. Juni zu einem großen W'ortwechsel ins Freudenhaus in Lustenau. Sie wollen dabei sein? Dann melden Sie sich doch einfach an.
Können wir uns das leisten?
Die Mindestsicherung ist für viele Menschen ein rotes Tuch, schließlich liegt irgendwie auch immer der Vorwurf der Faulheit in der Luft. Dass auch rund 70.000 Kinder in Österreich Mindestsicherung beziehen, ist meist weniger bekannt. Die derzeitige Diskussion und Stimmungmache helfe keinem, kritisiert die Caritas und Generalsekretär Bernd Wachter erklärt: "Wer von Anfang an mit materieller Not konfrontiert ist, startet einen Meter hinter der Startlinie ins Leben" .
Wie sicher sind wir noch im Ländle?
Amoklauf, sexuelle Gewalt, Einbrüche etc.. Eine Debatte über die Zukunft einer Gesellschaft, in der wir uns nicht mehr sicher fühlen - am 13. Juni beim Gesellschaftspolitischen Stammtisch im Kolpinghaus Dornbirn.
Liebe - stärker als der Tod
Jesus geht nicht vorbei - nicht an der Bahre, auf der man den toten jungen Mann aus der Stadt trägt, nicht an dessen verzweifelter Mutter. Die Zuwendung Gottes, die Liebe ist stärker als der Tod, der nicht das letzte Wort behält. Die Auferstehung wird so auch zu einer Erneuerung derer, die Zeugen dieses neuen Lebens sind.
Butter, Schmalz und eine düstere Kirche
Die Archivale des Monats Juni berichten von der bischöflichen Visitation in Satteins am 8. Juni 1673. Von einer dunklen, düsteren Kirche, Wein, Butter und Schmalz - die Grundsteine, auf die eine gute Geschichte eben bauen kann.
Leben ist Teil des Sterbens
Im Sterben geht es um Leben und Tod, ums Ganze. Im Umgang mit Sterbenden lernen wir deshalb fürs Leben. Von dieser Erfahrung erzählt Karl Bitschnau, Leiter der Hospiz Vorarlberg.
Damit sich Potential entfaltet
Die „Woche für das Leben“ stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Um seinem Wesen auf die Spur zu kommen, können an unterschiedlichen Orten nachfragen. Wenn ein Physiotherapeut und Osteopath dazu Stellung nimmt, dann ist das eher ungewöhnlich. Aber ungemein spannend.
Filmtipp: A War (Krigen)
Von 7. bis 9. Juni flimmert im Kino Rio in Feldkirch ein ganz besonderer Streifen über die Leinwand: A War (Krigen). "Vielschichtiges Kriegs- und Gerichtsdrama über die „Kollateralschäden“ des Krieges, das zwischen Kampfeinsatz und der in der Heimat zurückgelassenen Familie des Kommandanten wechselt und dabei Fragen nach Schuld, Recht und Gerechtigkeit aufwirft."
Das Leben schützen und feiern
An vielen Orten im Land entstanden während der Woche für das Leben Initiativen, die das Leben in den Mittelpunkt stellten. Es wurde klar: Leben ist wertvoll, schützenswert und schön.
Rückenwind für das Grundeinkommen
Im Rahmen einer Volksabstimmung tat die Schweizer Bevölkerung ihre Haltung zum bedingungslosen Grundeinkommen kund. Für die Initiatoren ist das Ergebnis ein großer Erfolg.
Internieren oder integrieren?
Deutlicher könnten die unterschiedlichen Positionen nicht sein: Außenminister Sebastian Kurz will Flüchtlinge auf dem Meer abfangen und dann zurückschicken oder internieren. Caritas-Präsident Michael Landau spricht sich für die Migration aus - v.a. auch deshalb, weil es illusorisch sei zu glauben, dass "Menschen, die vor Bomben fliehen, sich von Zäunen aufhalten lassen".
Eine visionäre Wanderung
Zeitweise an die 80 Wanderer entdeckten am Wochenende vom 4. / 5. Juni den Reichtum an Kulturen und Religionen in der Region. Auf dem „Weg der Menschlichkeit“ besuchten sie folgende Stationen: Dornbirn St. Martin, die ehemalige Synagoge Hohenems, den Jüdischen und Islamischen Friedhof, St. Arbogast, die Basilika Rankweil, die Carl Lampert-Gedächtniskapelle in Göfis, das Buddhisten-Kloster am Letzehof und den Dom in Feldkirch.
Ein Schutzschild namens Mensch
Kolumbien befindet sich seit 64 Jahren im Konflikt. Menschen werden bedroht, benachteiligt, sterben. Was geht uns das an? Michaela Söllinger erzählte im Jugend- und Bildungshaus Arbogast hautnah von ihren Erlebnissen als Friedensbegleiterin in Kolumbien.
Gesetz und Gnade
Sind Reinheit und Moral der Kern des christlichen Glaubens? Sieht Gott uns nur dann gnädig an, wenn wir tugendhaft leben? Jesus wendet sich in den Evangelien oft gerade den Gefallenen, den Verirrten, den Suchenden zu. Die Frage ist für ihn: Worin zeigt sich die Liebe eines Menschen? Und zeigt sich darin auch sein Wille zur Umkehr?
Die (un)fairen Bananen
Rund zwölf Kilogramm Bananen konsumiert jede/r ÖsterreicherIn pro Jahr. Jede dritte dieser Bananen kommt aus Ecuador und wird damit laut Südwind in einem "Klima der Angst" produziert. Die PlantagenarbeiterInnen leiden an Erbrechen, Durchfall und Hautreizungen. Die Löhne decken nur etwas mehr als die Hälfte der monatlichen Haushaltsausgaben. Und Sprüh-Flugzeuge verteilen Gift - nicht nur über die Bananen, sondern auch auf benachbarte Felder und Häuser.
Kinderarbeit - auch in Europa
Ja, es gab Kinderarbeit. Und es gibt sie heute noch. Sogar in Europa, in unmittelbarer Nachbarschaft. Zum Beispiel in Italien. Und deshalb fordert die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt anlässlich des Internationalen Tags gegen Kinderarbeit am 12. Juni verstärkte Maßnahmen gegen Ausbeutung von minderjährigen Flüchtlingen und Migranten in Europa. Österreich sollte jungen Flüchtlingen, die bisher keine Chance auf einen Schulabschluss hatten, darunter ehemaligen Kinderarbeitern, ein Recht auf Bildung zugestehen.
Maria Magdalena den Aposteln gleichgestellt
Papst Franziskus hat die Rolle der heiligen Maria Magdalena aufgewertet und sie liturgisch den Aposteln gleichgestellt. Der bisherige „gebotene Gedenktag“ am 22. Juli wird in ein „Fest“ umgewandelt.