Im Namen der Pfarre Mariahilf möchte ich unserem Wolfgang für die vielen Tätigkeiten, die er in unserer Pfarre und für uns verrichtet hat, danken.

Als er beruflich nach Bregenz kam, engagierte er sich sehr schnell in der Pfarre Mariahilf. So trat er dem damaligen Laienrat bei, und noch vor dem Umbau der Kirche beschlossen diese Männer in einer Nacht-und Nebelaktion, die Kommunionbänke zu entfernen, die nach Ansicht des Laienrates nach dem Vatikanischen Konzil nicht mehr gebraucht und nur eine Barriere zum Altar darstellten würden. Hier lernte ich dich, lieber Wolfgang, kennen. Bei der  Vorbereitung der ersten PGR –Wahl  war er aktiv tätig und stellte sich der Wahl.

 Jahrelang standen wir dann dem Pfarrgemeinderat zur Verfügung und wechselten später in den Kirchenrat. Dort  nahm Wolfgang die Funktion als stellvertretender Vorsitzender ein und war für die Finanzen unserer Pfarrgemeinde zuständig.

Während seiner Zeit als stellvertretender Vorsitzender wurde der Bregenzer Krankenpflegeverein unter großer Mithilfe der Pfarre Mariahilf gegründet, die Kirche innen renoviert oder nach den Worten des Architekten der Mariahilfkirche, Professor Clemens Holzmeister,  durch  Architekt Hans Purin  fertiggestellt.  Der Pfarrsaal wurde zum ersten Mal umgebaut, und die Orgel renoviert.

Viel Arbeit!  Danke Wolfgang!

Unsere Familien gingen am Sonntag gemeinsam zum Gottesdienst. Miteinander mussten wir uns daran gewöhnen, wie allmählich unsere Jugend sich von der Kirche entfernte und zum Schluss du mit deiner Gretl und ich mit meiner Gretl den Sonntagsgottesdienst feierten.

Nach dem Ausscheiden  aus dem Kirchenrat nahm sich Wolfgang das Archiv vor. Unmengen an Stunden verbrachte er im Turmzimmer. Eine Zusammenfassung der Bauchronik von Pfarrvikar Dr. Johannes Schöch brachte er gemeinsam mit Wolfgang Schiemer heraus. Und bei meinem letzten Zusammentreffen sagte er: „Leider bin ich mit der Chronik nicht mehr ganz fertig geworden“.

Bei der Gründung des „Bregenzer Krankenpflegevereins“ war er überaus aktiv, verfasste die Statuten und diente über 30 Jahre im Vorstand als Obmann-Stellvertreter, stand in allen rechtlichen und personellen Fragen  dem Obmann Ing. Walter Ettenberger immer zur Seite.

Bei der Gründung  des Vereins: „Lebensraum Bregenz“ war er aktiv und stand diesem als erster Obmann zur Verfügung.

Lieber Wolfgang für die fast 50 Jahre, die du für unsere Pfarre neben deinem Beruf tätig warst, ein       ganz, ganz herzliches  DANKE für die Arbeit und auch für die angenehme Zusammenarbeit mit dir.

Liebe Gretl, liebe Familien von Elisabeth, Wolfgang, Veronika und Lukas, euch versprechen wir, deinen Mann, euren Vater in großer Dankbarkeit in unserer Erinnerung zu behalten.

Lieber Wolfgang, um mit den Worten unseres Glaubens zu sprechen: Gott hat für dich bereits eine Wohnung bereitet.

Hans Hotz